KENANG-KENANGAN TENTANG MEMILIH DALAM PILPRES

Perbedaan mendasar antara golput dulu dengan now: Dulu pilihan kita tidak berguna, tidak menentukan apa-apa, karena pemenangnya sudah ditentukan sebelumnya. Now pilihan kita menentukan, meskipun sebagian orang menganggapnya terlalu terbatas dan pilihan tersedia tak ada yang layak.

Di awal jaman orba saya tidak pernah memilih, karena hampir tiap tahun pindah alamat. Maklum anak rantau sejak lulus SMP. Cari kos yang lebih murah terus.

Di akhir jaman orba saya tidak memilih karena sadar betul bahwa pilihan saya tak ada gunanya.

Sejak reformasi, saya selalu memilih, kecuali sekali gagal karena sedang di perjalanan (seingatku). Saya menikmati kenyataan dan “kekuasaan” kecil sebagai warga negara, bahwa pilihan saya menentukan, bahwa ada pilihan yang belum ditentukan pemenangnya.

Tapi tiap kali memilih saya sadar betul bahwa tak ada pilihan yang ideal. Biasanya dua tahun sesudah tiap pilpres juga saya selalu kecewa. Perubahan tak terjadi se-signifikan yang diharapkan, terutama di bidang perhatian saya (perumahan, perkotaan, dll).

Saya jug sangat yakin bahwa di masa depan pun tetap saya akan kecewa dua tahun sesudah tiap pilpres. Perubahan tak akan sebesar yg diharapkan. Namun, saya akan tetap memilih. Saya pakai falsafah “makan durian”: makan yang tersedia, sambil senantiasa berharap bahwa yang berikut akan lebih sedap. Kalau ternyata yang berikut ternyata tidak lebih maknyus?….. Selalu ada yg berikut!

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PRESTASI DAN KEGAGALAN DI BIDANG PERUMAHAN

Sesudah Konggres Perumahan pada tahun 1950 yang mendapat motivator utama Bung Hatta, pada tahun 1961 terbentuk 200 yayasan yang berhasil membangun 12,640 hunian untuk para anggota yang mencicil 20 tahun di bawah harga pasar.

Tapi kemudian sistem ini runtuh karena krisis ekonomi (super-inflasi), bukan karena sistem itu sendiri yang salah.

Kenyataan kita sekarang: Menurut data BPS 2016, sekitar 70% perumahan diadakan secara swadaya oleh masyarakat. Hanya 3,7 % jumlah hunian yang dibeli dari pengembang.

Namun?

Namun, subsidi sebesar Rp. 39,485,547,660,555 telah disalurkan melalui yang 3,7 % itu dalam kurun waktu 2010-2019. Sedangkan sebagian dari yang 70% itu mendapat yang semacam “bedah rumah” saja. 😱

Apakah ini bukan kesalahan kebijakan?

Lalu?

Lalu, apakah subsidi itu mempengaruhi keterjangkauan hunian?

Tidak, karena selain jumlahnya yang terlalu sedikit dibandingkan kebutuhan yang tidak elastis,subsidi hanya mengikuti atau bahkan mendukung pasar yang spekulaitf yang menganggap rumah sebagai komoditas.

Padahal?

Padahal rumah tidak berprilaku sebagai komoditas. Karena itu tidak seharusnya diperlakukan sebagai komoditas. Faktanya sederhana: komoditas itu harganya turun-naik. Harga rumah naik terus, tak pernah turun.

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Das dritte Paradies1

In der Zukunft wird der Homo sapiens mit der Natur versöhnt sein. Seine Siedlungen werden weder stĂ€dtisch noch lĂ€ndlich, sondern eine Kombination aus stĂ€dtischen und lĂ€ndlichen Strukturen sein. Die konkrete Umsetzung dieser Kombination wird einem bestĂ€ndigen Wandel unterliegen, aber immer darauf ausgerichtet sein, Stadt und Land mehr und mehr miteinander in Einklang zu bringen. Sie werden sich in Übereinstimmung entfalten. Der Homo sapiens wird mehr wissen und mehr erfinden und seine FĂ€higkeit, das dritte Paradies zu gestalten, ausbauen. Die Ökonomie (das Gesetz des Haushalts) wird sich der »Ökologie« (der Logik des Hauses) unterwerfen.

Wir werden den Garten Eden nicht neu schaffen. Mit dem, was uns geblieben ist – versengter Natur und geborstenen StĂ€dten –, werden wir zusammen zu einem Zustand des gemeinsamen Rhythmus und des Einklangs zurĂŒckfinden. Der Homo sapiens wird sich – eher als umgekehrt – der Natur unterwerfen und seine KreativitĂ€t (ein Talent, das allein dem Homo sapiens vorbehalten ist) dazu nutzen, innerhalb ihrer Logik neue Verhaltensweisen und Lösungen zu entwickeln.

Gerechtigkeit

Weil wir uns außerhalb dieser Logik entwickelt haben, haben wir es gegenwĂ€rtig nicht nur mit der Herausforderung des Klimawandels, sondern auch mit der Endlichkeit der materiellen Ressourcen zu tun. Gerechtigkeit ist eine Frage der Ressourcenverteilung. Diese hĂ€ngt davon ab, wie eine Gesellschaft sich organisiert. Gerechtigkeit wird immer notwendiger, und das nicht nur aufgrund der ge- fĂŒhlten Endlichkeit der Ressourcen, sondern auch aufgrund der VerĂ€nderungen, die wir in Gang setzen mĂŒssen, um unsere Gesellschaft im Sinne der Nachhaltigkeit umzustrukturieren, was nur mit einem Entwurf möglich ist, der gleichzeitig auch die lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llige Gerechtigkeit verwirklicht. Ohne gefĂŒhlte echte Gerechtigkeit werden die VerĂ€nderungen nicht alle motivieren. Wir können uns die Situation also so denken, dass uns mit der ökologischen Nachhaltigkeit noch eine – wenn nicht die letzte – Chance gegeben wird, Gerechtigkeit zu verwirklichen.

90 tHeMa: entwicklung findet stadt Doi 10.14623/con.2019.1.90-94

Ich wĂŒrde mir gerne vorstellen, dass Gemeinschaften in unserer zukĂŒnftigen globalisierten Gesellschaft sogar noch wichtiger sein werden, weil dies einer kritischen Gerechtigkeit zutrĂ€glich sein könnte.

Mit Gemeinschaft (Community) meine ich eine Gruppe von Menschen, die gemeinsam ein Gebiet bewohnen und einige konkrete Gemeinsamkeiten miteinander teilen, wobei ihnen die Grenzen und Konsequenzen tĂ€glich unmittelbar bewusst werden. GrĂ¶ĂŸenmĂ€ĂŸige, territoriale oder rĂ€umliche Begrenzungen sind wesentlich fĂŒr die unmittelbare Erfahrung der Grenzen und Konsequenzen. Deshalb spreche ich hier nicht ĂŒber spezifizierte Verwendungen des Begriffs Ge- meinschaft wie in »Community of Practice«, es sei denn, die betreffende Com- munity wĂŒrde auf begrenztem Raum zusammenleben. Und auch »gedachte« Gemeinschaften wie die »EuropĂ€ische Gemeinschaft«, die »ASEAN«, die »Inter- nationale Gemeinschaft« und sogar den »Nationalstaat« werde ich im vorliegen- den Beitrag nicht berĂŒcksichtigen.

Als alternative, auf ökologische Nachhaltigkeit gerichtete Lebensweise ist die Gemeinschaft mithin dem Staat, dem Markt und, was noch wichtiger ist, dem Begehren gegenĂŒber potenziell kritisch eingestellt.

Die Bedeutung der Gemeinschaft wird also immer entscheidender und geht ĂŒber die Subjektrolle hinaus, die der Entwicklungsansatz ihr etwa in Wendun- gen wie »gemeinschaftsbasierte Entwicklung«, »gemeinschaftlich betriebener Wiederaufbau«, »Community Mapping« usw. zuweist.

Ein Leben in einer (wie oben definierten) Gemeinschaft kann in dem ĂŒberaus deutlichen Bewusstsein der Unvollkommenheit des Staats, des Markts und des Begehrens wie auch der Unvollkommenheit der Gemeinschaft selbst gefĂŒhrt werden. Die Folge wĂ€re eine ambitionierte Sichtweise, die die Gemeinschaft nicht mehr als bloße FĂŒllmasse fĂŒr die Risse im nationalstaatlichen und kapita- listischen System, sondern als potenzielle Quelle von Alternativen (wenn nicht Ersatzformen) und, was genauso wichtig ist, von Kritik betrachtet.

Was das Begehren betrifft, kann eine Gemeinschaft nicht nur als PrĂŒfinstanz fĂŒr Konsumexzesse, sondern auch als Quelle nachhaltiger Konsum- und Produk- tionskonzepte und -praktiken fungieren – und wĂ€re es auch nur, um uns alle vor der »Tragik der Allmende«, d. h. des Allgemeinguts, zu bewahren. Die Gemein- schaft ist eine funktionale Ideologie, die weiteres Allgemeingut hervorbringt, und besitzt als Ort fĂŒr weiteres Allgemeingut ihren eigenen Wert. Gemeinschaft könnte eine Quelle neuer Beziehungen sein, die aus dem Zusammenleben, aus ei- nem kooperativen Konsum- und Produktionssystem und daraus entstehen, dass man der Koexistenz mit »anderen« eine Bedeutung gibt oder einen Sinn abge- winnt.

Was deutlicher hervorgehoben werden muss, ist die Tatsache, dass Gemein- schaft eine Kritik am Begehren sein kann.

Wir wissen noch nicht mit Bestimmtheit, wie der Kampf gegen den Klima- wandel und die Endlichkeit des Ressourcen letztlich ausgehen wird. Es gibt meh- rere Szenarien. Ich wĂŒrde jedoch die Auffassung vertreten, dass unser kritischer Umgang mit unserem Begehren entscheidend sein wird.

Marco kusuMawiJaYa 91

Irgendwie sind wir zu einem Konsens gelangt, der besagt, dass wir eine öko- logische Wende brauchen und dass diese Wende frĂŒher hĂ€tte eingeleitet werden mĂŒssen. Die ökologische Wende ist ein Prozess, im Zuge dessen wir unser Le- benssystem dahingehend verĂ€ndern, dass es sich in das System der Erde und ih- rer Prinzipien einpasst und der Logik des Hauses – der Erde – entspricht.

VerĂ€nderungen auf individueller Ebene sind niemals ausreichend. VerĂ€nde- rungen mĂŒssen erprobt und auf der Ebene des »Zusammenlebens« verankert werden, das Schauplatz komplexerer, aber unabdingbarer Beziehungen ist. Eine ökologisch nachhaltige Art des Zusammenlebens muss in einem prakti- kablen Umfang und Maßstab der Gemeinschaftlichkeit entdeckt oder aufge- baut werden.

Aus ökologischer Sicht ist der Konsum zentraler Bestandteil des Begehrens. Damit verbunden sind tiefere und zuweilen verborgene Schichten: Streben nach allgemeinem Wohlstand, nach Macht, nach Industrialisierung, eigennĂŒtzige In- teressen, Ausdehnung des Lebensraums in die Natur und in fremde Territorien hinein usw.

Gemeinschaften könnten durch einen Prozess des Dialogs und der offenen Kommunikation Grenzen aufzeigen und als Stimme der MĂ€ĂŸigung fungieren. Man könnte damit beginnen, dass man dem Unterschied zwischen BedĂŒrfnis und Begehren auf den Grund geht und Alternativen erforscht, die begrenzend oder nicht begrenzend sind oder neuen Überfluss bieten. »Sind nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion möglich?« Diese Frage sollte zur Entwick- lung neuer Wirtschafts- und Staatsformen fĂŒhren, deren Konstruktion sich nach unserem Begehren richtet. Deshalb muss das Nachdenken ĂŒber sie immer auch das Nachdenken ĂŒber unser Begehren beinhalten. Gemeinschaft kann einen wichtigen Beitrag zur Konsum- und Produktionskritik leisten, wenn sie das Be- gehren hinterfragt.

Ist eine Stadt eine Gemeinschaft?

In SĂŒdostasien fĂ€llt der Beginn der UrbanitĂ€t mit dem Beginn der Neuzeit im 15. bis 17. Jahrhundert zusammen. Die stĂ€dtischen Gemeinschaften verĂ€nderten die Art und Weise, wie Menschen die Welt, sich selbst und Zeit und Raum wahr- nahmen. Zwei Jahrhunderte spĂ€ter dienten die StĂ€dte in SĂŒdostasien als eine Quelle fĂŒr die Kritik an den Kolonialstaaten. Sie sollten auch ihren Beitrag zu ei- ner kritischen Haltung gegenĂŒber den zeitgenössischen Staatsformen leisten. Als ausgeklĂŒgeltste Form eines denkbar engen und intensiven Zusammenlebens liefert die Stadt gemeinsame GĂŒter, gemeinsame Narrative und viele weitere Gemeinsamkeiten. Doch ihre eigene Gemeinschaftlichkeit ist aktuellen, bestĂ€n- digen und fortdauernden Gefahren ausgesetzt. Deshalb ist es dringend erforder- lich, dass die Stadt, um Gemeinschaft zu bleiben, auch Selbstkritik ĂŒbt. Die Stadt hat im Lauf ihrer langen Geschichte Individuen und Zivilisationen verĂ€ndert. Sie kann sich, was ihren Umgang mit Energie und Rohstoffen betrifft, auch selbst grundlegend verĂ€ndern.

92 tHeMa: entwicklung findet stadt

Also lautet die Antwort: Ja, eine Stadt kann eine Gemeinschaft sein, eine rea- lere Gemeinschaft als ein Nationalstaat, solange sie bei der Schaffung und Auf- rechterhaltung von Allgemeingut produktiv und sich selbst und anderen gegen- ĂŒber kritisch ist. Die meisten Übergriffe und Umwandlungen von Allgemeingut in öffentliches (staatliches) und privates Eigentum finden zunehmend und inten- siv im Zuge von Urbanisierungsprozessen statt.

Optimismus

Zurzeit sollte die oben skizzierte Vision nicht allzu weit hergeholt wirken. Es bil- den sich bereits Gedanken, Theorien, Wissenschaften, Techniken und Praktiken heraus, die eine neue RĂŒckbindung an die Natur anbahnen. Bei einem raschen Suchdurchlauf stĂ¶ĂŸt man auf philosophischer Ebene auf die Deep Ecology.2 Im Bereich der Wirtschaft wĂ€ren die Umweltökonomik, die grĂŒne und die ökologische Ökonomie zu nennen. Auf Produktionsebene finden sich The Blue Economy3 und die Kreislaufwirtschaft, die auf der Wissenschaft vom Stoff- stromkreislauf basiert. Es gibt zahlreiche aufkommende ökologische RĂŒckge- winnungspraktiken wie die Renaturierung von FlĂŒssen, die biologische und die kreislaufbasierte Landwirtschaft. Bei der StĂ€dteplanung gibt es den wassersen- siblen Ansatz. Viele Dinge werden heutzutage als »grĂŒn« etikettiert: grĂŒnes Bau- en, grĂŒne Energie, grĂŒne Materialien usw. Auch wenn wir uns davor hĂŒten mĂŒs- sen, alles »grĂŒnzureden«, ist dieses grĂŒne Labelling doch ein Anzeichen dafĂŒr, dass es einiges an gutem Willen und unvollendeten DenkansĂ€tzen gibt, das eine Chance auf Verbesserung birgt.

In einigen StĂ€dten ist mit Blick auf die Rekonstruktion stĂ€dtischer Gemein- schaften die Politik der SolidaritĂ€t wieder modern geworden. KĂŒnstler haben eine Zeitlang mit Gemeinschaften gearbeitet, um ein neues Bewusstsein fĂŒr die gemeinsame Produktion von Allgemeingut zu schaffen.

Dem Staat, dessen Macht auf einer Logik der Hegemonie basiert, stehen am anderen Ende der Skala indigene Gemeinschaften gegenĂŒber, die noch immer nach ihren eigenen Regeln leben. In Indonesien werden in zahlreichen Program- men zum Schutz des Meeres und der WĂ€lder Regeln zugrunde gelegt und ange- wendet, die in örtlichen Gemeinschaften gĂŒltig und wirksam sind. Der Wieder- aufbau von Aceh nach dem Tsunami von 2004 stĂŒtzte sich auf viele autonome Initiativen örtlicher Gemeinschaften. Es werden Anstrengungen unternommen, herauszufinden, wie die in diesen Normen, GrundsĂ€tzen, Regeln und Praktiken enthaltenen vielfĂ€ltigen Logiken ĂŒber ihre kontextuellen Grenzen hinaus in die Zukunft hinĂŒbergerettet werden können.

Marco kusuMawiJaYa 93

Anmerkungen

1 DiesenBegriffhabeichauseinemVortragĂŒbernommen,denderitalienischeKĂŒnst- ler Michelangelo Pistoletto in Berlin gehalten hat; vgl. Michelangelo Pistoletto, Il terzo Paradiso, Venedig (Marsilio) 2010.

2 Hicham-StĂ©phaneAfeissa,Deepecology/ÉcologieprofondeundNĂŠss,Arne(1912– 2009), in: Dominique Bourg und Alain Papaux, Dictionnaire de la pensĂ©e Ă©cologique, Paris (Presses universitaires de France) 2015.

3 Vgl.https://www.gunterpauli.com/the-blue-economy.html Aus dem Englischen ĂŒbersetzt von Dr. Gabriele Stein

Der Autor

Marco Kusumawijaya ist ein in Jakarta niedergelassener Architekt und Stadtentwickler. Er hat sich in vielen Teilen Indonesiens und an einigen Orten in SĂŒdost­ und Ostasien durch die GrĂŒndung von und Zusammenarbeit mit NGOs einen Namen gemacht, die sich mit Themen wie stĂ€dtischer Nachhaltigkeit, Wohnraum und Gerechtigkeit befassen. Nach dem Tsunami von 2004 war er außerdem am Wiederaufbau von 23 Gemeinden in Aceh beteiligt, der sich langfristig auf die Initiative der ortsansĂ€ssigen Bevölkerung stĂŒtzte. Erfahrungen im Bereich der Kunst konnte er unter anderem als Vorsitzender des Jakarta Arts Council (2006–2010), als Kurator von Ausstellungen und Artist­in­Residence­Programmen und im Rahmen internationaler BeratertĂ€tigkeiten sammeln. Zurzeit ist er als Vorsitzender der KĂŒstenschutzkommission des Governor’s Delivery Unit von Jakarta mit entwicklungspoliti­ schen Fragen und mit der Beaufsichtigung der RĂŒckgewinnung der KĂŒstenregionen von Jakarta betraut. Adresse: Jl. Cikini Raya No.37b, RT.16/RW.1, Cikini, Menteng, Kota Jakarta Pusat, Daerah Khusus Ibukota Jakarta 10330. E­Mail: mkusumawijaya@gmail.com

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Duka

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Me on Murals in Yogyakarra.

Some one found my words..

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Happiness is when you know you are ready to die anytime.

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Il terzo Paradiso

My first writing translated into Italian, after being translated into Spanish. 🙂

Marco Kusumawijaya

Architetto, urbanista e attivista indonesiano, ha fondato e lavorato con organizzazioni non governative impegnate sui temi della sostenibilità urbana, del diritto all’alloggio e della giustizia in molte parti dell’Indonesia e più in generale dell’Est e Sud-Est asiatico. Ha anche lavorato alla ricostruzione di 23 comunità ad Aceh dopo lo tsunami del 2004, seguendo pervicacemente un approccio che prevede il mettersi in ascolto della gente del luogo. Le sue esperienze in campo artistico includono la presidenza del Jakarta Arts Council (dal 2006 al 2010), la curatela di mostre e iniziative artistiche locali e funzioni di consulenza in diversi paesi. Attualmente è presidente del Comitato scientifico ufficiale incaricato di supervisionare e sviluppare politiche per il recupero delle aree costiere di Giacarta.

Il futuro vedrà l’Homo sapiens riconciliato con la natura. I suoi insediamenti non saranno urbani e nemmeno rurali, ma un’unione urbano-rurale. Le modalità specifiche di questa unione cambieranno costantemente, ma saranno orientate a far sì che i due ambienti siano sempre più in armonia l’uno con l’altro. Continueranno ad evolvere all’unisono. L’Homo sapiens avrà sempre più conoscenze e inventerà nuove cose, miglioran- do le sue abilità nel modellare il “terzo Paradiso”1. L’economia (la “legge della casa”) si inchinerà per sottomettersi all’ecologia (la “logica della casa”).

Non ricreeremo l’Eden. Con quello che ci è rimasto – una natura bruciata e delle città in frantumi – ci riprenderemo insieme ad un ritmo e con un accordo comune. Più probabil- mente, sarà l’Homo sapiens a sottomettere se stesso alla natura e a utilizzare la creatività (un talento che solo l’Homo sapiens possiede) per sviluppare nuove attitudini e soluzioni all’inter- no della sua logica.

I/ Giustizia e comunità

A causa del nostro sviluppo alimentato al di fuori di quella logica, ora ci troviamo a far fronte non solo alla sfida del cam- biamento climatico, ma anche alla limitatezza delle risorse ma- teriali. La giustizia è un problema di distribuzione di risorse, il che dipende da come è organizzata una società. La giustizia diventa ancora più urgente non solo perché percepiamo la fini- tezza delle risorse, ma anche per i cambiamenti che dobbiamo attuare per riorganizzare la nostra società, affinché raggiunga una sostenibilità. Ciò non è possibile senza un progetto che ottenga allo stesso tempo la tanto attesa giustizia. Senza perce- zione di una vera giustizia, non tutti saranno motivati al cam- biamento. Possiamo anche pensare alla sostenibilità ecologica come a qualcosa che ci dia ancora un’altra, se non l’ultima, occasione di conseguire la giustizia.

Mi piace immaginare che le comunità saranno ancora più importanti nella nostra futura società globalizzata, perché que- sto potrebbe incoraggiare una giustizia critica.

Per “comunità” intendo un gruppo di persone che vive in- sieme in un territorio condiviso e spartisce alcuni beni comuni in modo concreto, con vincoli e conseguenze percepiti ogni giorno immediatamente. La dimensione e i limiti territoriali o spaziali sono essenziali per la percezione immediata dei vincoli e delle conseguenze. Io perciò escludo l’uso modificato del ter- mine comunità come si fa quando si parla di “comunità di pra- tica”, a meno che non si intenda una vita insieme in uno spazio e in una dimensione vincolata. Non includo nemmeno quelle “comunità immaginate” e “comunità istituzionali” come la “Comunità europea”, “l’ASEAN” (l’Associazione delle nazioni del sud-est asiatico), “la comunità internazionale” e anche “lo stato nazionale”.

Come modo di vita alternativo verso la sostenibilità ecolo- gica, la comunità di conseguenza diventa una potenziale critica verso lo stato, il mercato e, ancora più importante, il desiderio.

Quindi, la comunità occupa una posizione critica sempre più essenziale per andare oltre l’atteggiamento di chi tratta la comunità come semplice soggetto nell’approccio allo sviluppo, come appare, tra le altre, in frasi del tipo “sviluppo basato sulla comunità”, “ricostruzione motivata dalla comunità”, “mappa- tura comunitaria” ecc.

Una vita in comunità (definita come sopra) può essere pra- ticata con la più elevata consapevolezza dell’imperfezione del- lo stato, del mercato e del desiderio, tanto quanto dell’imper- fezione della comunità stessa. Diventa chiaro che la comunità non è un semplice riempitivo dell’incrinatura del sistema stato- nazione e capitalistico. È una potenziale risorsa per produrre delle alternative (se non dei sostituti) e – altrettanto importanti – delle critiche.

Come per il desiderio, una comunità può giocare un ruolo non solo in termini di controllo di un consumo eccessivo, ma anche come fonte di idee e pratiche per un consumo e una pro- duzione sostenibili, almeno per impedirci di finire nella “tragedia dei beni comuni”. La comunità è una ideologia funzionale per produrre più beni comuni e un luogo in se stesso meritevole per collocare più beni comuni. La comunità potrebbe essere una fonte per produrre nuove relazioni in un vivere comune, in un sistema di consumo e produzione collaborativi e nel dare significato a, o trarre significato da, una coesistenza con gli “altri”.

Quello che va sottolineato maggiormente è che la comunità può rappresentare una critica al desiderio. Non sappiamo ancora per certo come la battaglia contro il cambiamento cli- matico e la limitatezza delle risorse andrà a finire. Ci sono vari scenari possibili. Io direi, tuttavia, che la maniera in cui criti- chiamo il nostro desiderio cambierà i giochi.

Bene o male ora abbiamo un consenso sulla necessità di una transizione ecologica che sarebbe dovuta iniziare ben prima. La transizione ecologica è un processo per mezzo del quale cambiamo il nostro sistema di vita, per inserirci nel sistema della terra e dei suoi princìpi, in linea con la “logica della casa”, il pianeta.

I cambiamenti a livello individuale non sono mai sufficienti. I cambiamenti necessitano di essere testati e radicati a livello della “vita in comune”: il luogo dove avvengono le relazioni più complesse ma inevitabili. Deve essere scoperto, o costruito su scala e livelli fattibili di comunità, un modo di vita in comune ecologicamente sostenibile.

All’interno di una prospettiva ecologica, il consumo è pro- prio al centro del desiderio. Collegato a esso ci sono livelli più profondi e talvolta nascosti: aspirazioni alla prosperità univer- sale, il potere, un complesso industriale e un interesse personale, l’espansione dello spazio abitabile nella natura o in territori altrui e così via.

Le comunità, attraverso un processo di dialogo e di comu- nicazione aperta, potrebbero fornire dei limiti, con un ruolo di moderatore. Potrebbero cominciare ponendo delle domande per distinguere i bisogni dai desideri, potrebbero procedere esplorando alternative più o meno limitanti o, ancora, po- trebbero offrire nuove ricchezze. “Esistono un consumo e una produzione sostenibili?”. Questa è la domanda che dovrebbe portarci a inventare una nuova economia e una forma di stato, dal momento che sono costruiti per soddisfare i nostri desideri. Rifletterci non può essere sufficiente se non ragioniamo anche sui nostri desideri. La comunità può avanzare una seria critica al consumo e alla produzione se discute anche di desideri.

II/ La città è una comunità?

Nel sud-est asiatico tra il XV e il XVII secolo l’urbanizzazione fece la sua comparsa contestualmente alla modernizzazione. E così pure le comunità urbane. Cambiò la percezione del mondo, di se stessi, del tempo e dello spazio. Due secoli più tardi le città nel sudest asiatico sono servite come fonte di critica verso gli stati coloniali. Dovrebbero essere altresì una critica delle forme contemporanee di stato. Una città, essendo la forma più sofisticata di vita insieme nelle condizioni più intense e dense, fornisce molti beni comuni, incluse merci e narrazioni. Ma il fatto stesso di essere un bene comune la espone a minacce continue e persistenti. È quindi urgente che la città, per rimanere comunità, sia critica anche verso se stessa. La città nella sua lunga storia ha continuato a cambiare individui e culture. Può anche cambiare fondamentalmente nel modo in cui usa energia e materiali.

Perciò, sì, una città può essere una comunità, più reale che non uno stato nazionale, a condizione che sia produttiva nel creare e mantenere i beni comuni, mostrandosi critica verso se stessa e verso gli altri. La maggior parte delle violazioni e trasformazioni di beni comuni in proprietà pubbliche (possedute dallo stato) e private hanno luogo sempre di più, e più intensa- mente, soprattutto nel processo di urbanizzazione.

III/ Ottimismo

In realtà la suddetta visione non sembrerebbe essere trop- po lontana. Ci sono già pensieri emergenti, teorie, scienze, tec- niche e pratiche che creano nuovi percorsi per riconnettersi con la natura. Una scorsa veloce svela l’ecologia profonda2 a livello filosofico. In economia sono comparse economie ambientali, bio ed ecologiche: a livello produttivo ci sono l’economia blu3 e l’economia circolare basate sulla scienza del metabolismo circolare. Ci sono molte pratiche emergenti di recupero ecologico come la (ri)naturalizzazione dei corsi d’acqua, l’agricoltura organica e quella circolare. Nella progettazione di una città c’è un approccio sensibile all’acqua. Molte cose sono etichettate “bio” ai giorni nostri: bioedilizia, bioenergia, biomateriali ecc.; sebbene dobbiamo essere cauti con il cosiddetto green-washing [il darsi una patina di credibilità ambientale], l’etichetta bio indica una qualche buona volontà e dei pensieri imperfetti che includono l’opportunità di migliorare.

In alcune città è tornata a circolare una politica di solidarie- tà per ricostruire le comunità urbane. Gli artisti hanno lavorato per un po’ con le comunità per costruire insieme un qualche tipo di nuova coscienza condivisa verso la co-produzione di beni comuni.

A fronte di uno stato il cui potere è basato sulla razionalità egemonica ci sono all’altro capo comunità indigene che vivono ancora con le loro proprie regole. Molti programmi di conser- vazione marina e forestale in Indonesia sono basati su, e utilizzano, regole disponibili ed efficaci nelle comunità locali. La ricostruzione di Aceh dopo lo tsunami del 2004 ha visto il coinvolgimento di molte iniziative autonome delle comunità locali. Sono stati fatti degli sforzi per vedere come le logiche multiple contenute in queste norme, princìpi, regole e pratiche possano trascendere i loro limiti contestuali e portarci nel futuro.

1 È un concetto che ho tratto da un discorso dell’artista italiano Michelangelo Pistoletto tenuto a Berlino nel 2011; cf. M. Pistoletto, Il terzo Paradiso, Marsilio, Venezia 2010.

2 H.-St. Afeissa, Deep ecology/Écologie profonde, e Id., NĂŠss, Arne (1912- 2009), entrambi in D. Bourg – A. Papaux, Dictionnaire de la pensée écologique, Presses universitaires de France, Paris 2015.

3 Cf. http://www.gunterpauli.com/the-blue-economy.html.

(traduzione dall’inglese di erminia ricci)

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